Gleich am ersten Abend wurden zwischen Ortsausgang und Bergwerk innerhalb von gut zwei Stunden 115 Kröten und 6 Molche gezählt. Auch innerorts sind die Tiere bereits unterwegs – besonders am nordwestlichen Ortsrand (Hazechastraße, Im Bornacker, Im Glauer, Rosenweg).
Bitte deshalb ab der Dämmerung besonders aufmerksam und langsam fahren. Jeder vorsichtige Meter hilft, Tiere zu schützen.
Vielen Dank fürs Mitmachen und Rücksichtnehmen!
Informationen über die Amphibien
Die ersten erfolgreichen Fangtage sind vorbei und eine erfreulich große Zahl kleiner und großer Sammler und Sammlerinnen helfen mit Spaß und Erfolg den Tieren auf ihrem Weg zu ihren Laichgewässern. Bisher wurde erfreulicherweise nur eine relativ kleine Zahl überfahrener Tiere gezählt.
Weil häufig Unsicherheit besteht:
Natur lässt sich nicht immer erklären – oft bleiben Fragen für die es – wie so oft – keine einfachen und eindeutigen Lösungen gibt. Manchmal lässt sich nicht nachvollziehen, wohin die Tiere wandern. Auf der Straße zum Bergwerk dürften die Kröten in Richtung Bergsenkungsgebiet laufen, das ist recht eindeutig. Schwierig wird es in den Straßen im Ort. Normalerweise laichen die Tiere in größeren Gewässern ab, Gartenteiche bieten aufgrund der Größe und Ausgestaltung häufig keine geeigneten Bedingungen. Es ist daher zu vermuten, dass die Tiere auch Richtung Bergsenkungsgebiet unterwegs sind und man kann aus ökologischer Sicht verantworten, sie z.B. in der Nähe des Teiches hinter der Rhein-Nahe-Halle abzusetzen. Eine kleine Hilfe kann auch sein, sie einfach in der Richtung in die sie laufen, über die Straße zu setzen und zu hoffen, dass sie dann ihren Weg sicher finden.
Besonders im Feierabendverkehr ist die Zahl der Autos, die die K52 nutzen, bislang leider noch hoch. Es wäre schön, wenn man auch ohne die bisher noch nicht realisierte Sperrung den Weg freiwillig meidet und mit einem kleinen Umweg Kröten und Molchleben schützt. Amphibien sind durch die trockenen Sommer der letzten Jahre sowie dem Verlust von Lebensräumen stark bedroht und schützenswert. Der Grasfrosch, der im Sammelgebiet eigentlich auch wandern sollte, konnte ( bisher noch nicht? schon nicht mehr?) nachgewiesen werden.