Die Nachricht des Umweltministeriums wurde lange erwartet, jetzt wurden die Wünsche der Gemeinde vom letzten Herbst erfüllt und der Antrag beschieden. „Mit den KIPKI-Mitteln wollen wir den Klimaschutz auf Gemeindeebene stärken und eine nachhaltige Infrastruktur auf- und ausbauen, so hatte der Ortsbürgermeister den Antrag begründet. Passgenau für das „Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation ( KIPKI )”, wobei der Klimaschutzbeauftragte der VG wertvolle Unterstützung gab. 
Die Förderziele mussten kurzum ausgetauscht werden, weil das Bundesprogramm wegen der Berliner Sparzwänge auf nur 1 Jahr gekürzt wurde. Der Rat folgte dem Verwaltungsvorschlag, Mittel für Weiler von 35.000 € für eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Rhein-Nahe-Halle zu verwenden. Ein Eigenanteil von rd. 6.000 € wurde durch eine kleine Haushaltsumschichtung bereitgestellt. Nach der gesicherten Gesamtfinanzierung kann nach dem jetzt ergangenen Förderbescheid die
Maßnahme realisiert werden. Bei der Anlage handelt es sich um eine Nulleinspeiseanlage. Durch die Festlegung der Anlagengröße auf 24 Kilowatt-Peak, ist eine Eigennutzung des erzeugten Stromes mit rd. 70 % möglich. Da in der Halle auch Abendveranstaltungen stattfinden, ergänzt ein Batteriespeicher mit 10 Kilowatt-Peak Leistung die Anlage. Hiermit macht die Gemeinde, so Schmitt, einen weiteren wichtigen Schritt in die energiegesicherte Zukunft.